Argumente, warum es sich lohnt, Deutsch zu lernen

Argumente, warum es sich lohnt, Deutsch zu lernen

Argumente, warum es sich lohnt, Deutsch zu lernen

Mehr als 100 Millionen Menschen außerhalb des deutschen Sprachraums sprechen die deutsche Sprache.

 

Deutsch ist Amtssprache in 7 Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien und Italien; es genießt offiziellen Status in Frankreich und wird in etlichen Sprachinseln Mittel- und Osteuropas gesprochen.

 

Deutsch ist die mit Abstand meistgesp- rochene Muttersprache im weltgrößten und stärksten Wirtschaftsraum: der EU. Rund 130 Millionen Menschen sprechen es als Mutter- oder Fremdsprache, weltweit sind es über 200 Millionen.

 

Deutsch gehört zu den 10 meistgespro- chenen Sprachen weltweit und steht dafür auch im Guinness-Buch der Rekorde 2006.

 

Deutsch gehört zu den drei meistgelernten Sprachen weltweit.

 

Deutsch ist weltweit die zweithäufigste benutzte Sprache im Internet, zum Beispiel bei Datenbanken wie Wikipedia.

 

Fast ein Fünftel aller Bücher, die

 

jährlich weltweit herausgegeben werden, erscheinen auf Deutsch. Das sind etwa 60 000 Neuerscheinungen. Es gibt über 700 deutschsprachige Studiengänge außerhalb des deutschen

 

Sprachraumes. Außerhalb des deutschen Sprachraums werden über 3.000 deutschsprachige Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehprogramme produziert.

 

Deutsch ist eine der reichhaltigsten Sprachen überhaupt. Durch seine Möglichkeit, Wörterzusam- mensetzungen zu bilden ("Wehrdienst- verweigerer", "Weltmeisterscha- ftseröffnungsspiel"), ist der Wortvorrat theoretisch unendlich groß. Auch Mehrdeutigkeiten lassen sich damit präzise ausdrücken: "Haßliebe",

 

"Lustschmerz", "Lieblingsfeind". In den USA leben rund 60 Millionen Deutschstämmige. Etwa 10 Millionen sprechen noch heute Deutsch. Sie sind

 

die größte ethnische Bevölkerungs-

 

gruppe der Vereinigten Staaten.

 

Im Gegensatz zu vielen anderen Sprachen besitzt deutsch noch weitere Vorteile: Die Großschreibung und die sogenannte "Wortstellungsfreiheit im Satz". Erstere fordert dem Schreiber ein wenig mehr Mühe ab, erleichtert allen Lesern jedoch das Verständnis enorm;

 

zweitere macht die Sprache vor allem im Schriftlichen anpassungsfähig. Man kann sagen: "Luise übernahm gestern eine Wortpatenschaft", genauso wie - mit leicht geänderter Betonung "Gestern übernahm Luise eine Wortpatenschaft", als auch "Eine Wortpatenschaft..."

 

Deutsch ist eine beschreibende Sprache, und ist dadurch sehr anschaulich. In den Wörtern stecken oft schon Funktionsweise oder Zweck oder Besonderheiten der Sache drin: "Rüttelverdichter", "Breitmauln- ashorn", "Spitzkegliger Kahlkopf" (ein Pilz).